--- Aktuelles Ausstellungsprojekt ---

 

NEBENSAISON
Fotografien 2011-2017

Seit 2011 hält Jutta Schmidt die Bautätigkeiten und die Entwicklung des neuen Stadtteils rund um den Dortmunder Phonixsee mit ganz eigenem Blick fest. In ihren Aufnahmen speichert sie kleine unbeachtete Momente innerhalb des großen Baugeschehens. Eine Auswahl dieser Fotos wird vom 28. Mai bis 23.Juli 2017 in der Hörder Semerteichstr.184, 44263 Dortmund zu sehen sein. Zur Ausstellung erscheint eine Bilderzeitung mit einem Textbeitrag von Bert te Wildt.
Eröffnung der Ausstellung & Release der Bilderzeitung am Sonntag,  28.05.17 um 15 Uhr


Rahmenprogramm:
Freitag, 23.06. um 18 Uhr: Vortrag „Seegewohnheiten“ von Prof. Dr.  Marcel René Marburger
Samstag, 08.07.von 14-20 Uhr: Sonderöffnung zum Brückenfest mit Fotoaktion der Künstlerin
Dienstag, 11.07. um 19 Uhr: Künstlergespräch mit  Jutta Schmidt & Matthias Plenkmann mit Zeichnungen vom See

 

Zur Person

Jutta Schmidt, Künstlerin

Jutta Schmidt absolvierte eine klassische Fotografenausbildung und arbeitete zunächst als Bildjournalistin. Nach langjähriger Praxis als Fotografin im Bereichen Werbung, People und Mode studierte sie in Saarbrücken „Neue Künstlerische Medien“ mit dem Schwerpunkt Fotografie und war Meisterschülerin von Ulrike Rosenbach und Else Gabriel. Sie leitete fast zehn Jahre die Fotoateliers der Hochschule der Bildenden Künste/Saar. Heute lebt und arbeitet sie als Künstlerin, Dozentin und Kunstpädagogin im Ruhrgebiet, wo sie u.a. für die Fachhochschule Dortmund, und das Museum Folkwang in Essen tätig ist.
Für ihre künstlerischen Fotostrecken die sich mit dem Alltag, mit sozialen Wirklichkeiten und deren Mustern und Codes auseinandersetzen, erhielt sie mehrere Auszeichnungen.

Über meine Arbeiten

„JE est un autre“ (Ich bin ein anderer) - Arthur Rimbauds berühmte Formel dichterischer Doppelexistenz, scheint im Zeitalter von Klonierung und Cyberspace ungeahnte Aktualität zu gewinnen. Die sich mit großer Geschwindigkeit vollziehende Digitalisierung der Lebenswelten, sowie die Globalisierung führen zur partiellen Aushöhlung und Auflösung der Solidargemeinschaften.
Zivilisationsbrüche sind ebenso zu beobachten wie die Preisgabe kultureller Normen und Codes.
Meine Arbeiten setzten sich in diesem Zusammenhang insbesondere mit der Identität und der Individualität des Einzelnen innerhalb gesellschaftlicher Strukturen auseinander. Das Thema der kollektiven Erinnerung sowie die Untersuchung von Phänomenen der sozialen Prägung sind dabei meine Schwerpunkte.

Jutta Schmidt

Kulturarbeit

Neben der fotografischen und künstlerischen Arbeit ist Jutta Schmidt seit 2010 in der Kunst- und Kulturvermittlung im Einsatz.

Als freie Mitarbeiterin bringt sie Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen schwerpunktmäßig die Kunst  des 20. Und 21. Jahrhunderts näher.
Dafür ist sie in den großen Museen des Ruhrgebiets unterwegs. Hier sind insbesondere das Museum Folkwang in Essen, das Museum Ostwall im Dortmunder U und das Bochumer Kunstmuseum zu nennen.
Neben der Vermittlung von Ausstellungs- und Sammlungspräsentationen lotet sie als Projektleiterin in der  langfristigen Arbeit mit Gruppen aus den unterschiedlichsten Kontexten (Schulklassen, Jugendliche, Familien) die Möglichkeiten des künstlerischen Arbeitens zu den unterschiedlichsten Themen aus.

Die Kunstwerke der Museen sind dabei stets Impulsgeber zur inhaltlichen und formalen Auseinandersetzung.
Einer ihrer Schwerpunkte ist die Arbeit mit den Neuen Medien und deren Möglichkeiten zur Weltaneignung.
In diesem Kontext gewinnt die Inszenierung, der performative und konzeptionelle Ansatz der künstlerischen Arbeit einen besonderen Stellenwert.

Die Ergebnisse dieser prozessorientierten Projekte werden abschließend in Ausstellungspräsentationen und/oder Publikation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und leisten einen wertvollen Beitrag zu einem lebendigen Diskurs und zu einem gelebten Umgang mit der Kunst.

 

    Kulturarbeit - Jutta Schmidt    Kulturarbeit - Jutta Schmidt

 

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